#import "@preview/grape-suite:2.0.0": exercise #import exercise: project #set text(lang: "de") #show: project.with( title: [Abiturprüfung: Argumentation herauslesen], seminar: [Deutsch Q2], // show-outline: true, author: "Erik Grobecker", date: datetime(day: 27, month: 1, year: 2025), ) #show "->": sym.arrow #show "=>": sym.arrow.double = Abiturprüfung 2024 (ab S. 39) == Argumentation - M1 (Senatsverwaltung für Justiz) - leichte Sprache: feste Regeln -> Teilhabe an Gesellschaft und Politik soll allen ermöglicht werden - einfache Sprache: kein Regelwerk, einfachere Fassung die einfach verständlich sein sollte - M2 (Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V.) - leichte Sprache ist für Menschen mit geistiger Behinderung oder bei Problem mit Lernen - M3 (Nicola Pridik, Juristin und Inhaberin des Büros für klare Rechtskommunikation in Berlin.) - Es geht nicht um "schöne" Sprache, sondern funktionale, welche für jeden leicht verständlich ist - M4 (Bettina M. Bock) - Oftmals werden Richtlinien falsch interpretiert (wie schlechte Zerlegung von Sätzen), wodurch das eigentliche Ziel nicht erreicht wird - Eine passende Informationsdichte sollte pro Satz erreicht werden: So ein Satz ein kurzer Gedankengang, KEINE weiterführung von diesem im nächsten - M5 (Adrian Lobe) - Leichte Sprache veranlasst das Lesern Informationen vorenthalten werden - Komplexe Sprache erlaubt präzisere Unterscheidungen, leichte nicht - Lesekompetenz stärken statt komplexe Texte demontieren - Durch leichte Sprache müssen Konsumenten weniger nachdenken, und sich somit keine Mühe mehr geben - M6 (Bettina Zurstrassen) - Ausgrenzung von Rezipienten durch "eigene Sprache" - weniger sprachlich/kognitive Entwicklungschancen - Zielgruppe wird als Experte für Lebenswelt gefestig -> Sonderstatus - weite Definition der "Betroffenen" -> große gesellschaftliche Relevanz - Experten können entscheiden welche Passagen gestrichen werden -> Intransparent, kein Verweis auf interpretative Natur, Gefahr zu politischer Überwältigung